Der Begriff der Verkehrssicherungspflicht ist von der Rechtssprechung entwickelt worden als Teilaspekt der allgemeinen Deliktshaftung gem.
§ 823 BGB. Danach hat jeder, der Gefahrenquellen schafft oder für sie verantwortlich ist, notwendige Schutzvorkehrungen gegen die daraus für Dritte resultierenden Gefahren zu treffen. So ist z.B. ein Eigentümer verkehrssicherungspflichtig für auf seinem Grundstück befindliche Baugruben, Teiche, Wege und Bäume.

Als Grundstücksbesitzer sind Sie verpflichtet das von ihren Grundstück keine Gefahr ausgeht. Dazu gehören auch ihre Bäume. Ein Ast der ausbricht kann wenn er von einer relativen geringe Höhe kommt schon enorme Schäden an Autos oder Menschen anrichten. Wenn ein Baum umfällt erst recht.

 

Da von Bäumen auch Gefahren ausgehen können, z.B. für den Straßenverkehr stehen ihre Besitzer in der Verantwortung. Besonders für Kommunen und Wohnbaugesellschaften mit umfangreichen Baumbeständen gilt im besonderen Maße die Verkehrssicherheitspflicht.

http://de.wikipedia.org/wiki/Verkehrssicherungspflicht

 

 

 

Ersterfassung

Zur Baumkotrolle ist es notwendig das Bäume und die Kontrolle daran nachvollziehbar ist.

Zur Ersterfassung bekommt der Baum eine Nr. die meist ein Plastikplättchen ist.

Desweiteren wird aufgenommen :

  • Baumart
  • Alter
  • Höhe
  • Stamm- und Kronendurchmesser
  • Zustand
  • Schäden
  • Maßnahmen
  • Kontrollintervalle

 

Das Ergebnis dieser Kontrolle entscheidet über die weitere Maßnahmen  mit den einzelnen Bäumen.